Europäer mit Hirn, Herz und Hand

Franz Fischler erlangte breite Bekanntheit und großen Respekt auf nationaler und internationaler Ebene in seiner Rolle als EU-Kommissar. Von 1995 bis 2004 lenkte er die Geschicke der europäischen Landwirtschaft und ab 1999 zusätzlich die der Fischerei in der Europäischen Union. Der Europäer aus Überzeugung widmet sich nach wie vor leidenschaftlich dem Ziel, die EU auf Erfolgskurs zu halten. Er votiert für gegenseitiges Verständnis unter den Mitgliedsstaaten und bewahrte seit jeher einen klaren Blick für die Probleme und Sorgen der Union und ihrer BürgerInnen. Ein Schlüsselelement zum Erfolg des „Projektes Europa“ ist seiner Ansicht nach die fortgesetzte Debatte über Varianten gemeinsamer Sozial- und Wirtschaftmodelle in der EU.

Seine Visionen einer modernen Agrarwirtschaft setzte Franz Fischler in umfassenden Reformen der Europäischen Agrarpolitik, der ländlichen Entwicklung und der Fischerei um. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Agenda 2000, die Reform 2003 und die erste Reform der europäischen Fischereipolitik.

Wurzeln in der Landwirtschaft

Zuvor war Franz Fischler von 1989 bis 1994 Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft in Österreich. Als überzeugter Anhänger des europäischen Gedankens spielte er eine wichtige Rolle bei den erfolgreichen EU-Beitrittsverhandlungen und war federführend an der Vorbereitung der österreichischen Land- und Forstwirtschaft auf den EU-Beitritt beteiligt.

Franz Fischler hatte bereits in jungen Jahren Erfahrung mit der Landwirtschaft. Mit 14 Jahren bestellte er zusammen mit seiner Großmutter den Kleinbauernhof auf dem er mit fünf jüngeren Brüdern aufwuchs. Nach seiner Promotion zum Dr. rer. nat. oec. an der Fakultät für Bodenkultur in Wien kehrte er 1979 gemeinsam mit seiner Frau Heidi, die er während des Studiums kennen gelernt hatte, in seine Heimat Tirol zurück. Dort war er an der Landeslandwirtschaftskammer zunächst als Direktionsassistent und ab 1985 als Direktor tätig.

Know How Transfer von Franz Fischler Consult

Der Vater vierer Kinder gründete nach Ablauf seiner zwei Amtsperioden als EU-Agrarkommissar im heimatlichen Absam die Firma Franz Fischler Consult GmbH. Die Klienten und Partner von Franz Fischler Consult profitieren, den Schwerpunkten Begegnung – Beratung – Bildung getreu, von seinem Wissen, seiner Erfahrung und seinem Know-How auf österreichischer und gesamteuropäischer Ebene.

Österreich nominiert Franz Fischler für die Wahl des FAO-Generaldirektors

Utl.: Der langjährige EU-Agrarkommissar Franz Fischler ist aussichtsreicher Kandidat bei der Wahl zum Chef der FAO Ende Juni.

„Die Food and Agriculture Organisation (FAO) setzt sich mit ihrer Arbeit dafür ein, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Das Grundrecht auf Nahrung zu sichern, ist für mich eine wichtige Motivation, mich als Chef der UN-Welternährungsorganisation zu bewerben“, begründet Franz Fischler, ehemaliger EU-Agrarkommissar und Präsident des österreichischen Think Tanks „Ökosoziales Forum“, seine Kandidatur für den Posten des FAO-Generaldirektors. Franz Fischler ist von Österreich als Kandidat nominiert und wird sich bei der FAO-Konferenz Ende Juni in Rom gemeinsam mit mehreren anderen Kandidaten u. a. aus Spanien, Indonesien und Brasilien der Wahl stellen. „Ich fühle mich verantwortlich, weil ich einerseits einiges darüber weiß, wie Landwirtschaftspolitik funktioniert und andererseits die massiven Probleme bei der Sicherung der Welternährung sehe. Wenn es mir da möglich wäre, einen Beitrag zur Lösung zu leisten, bin ich gerne dazu bereit“, begründet Fischler seine Motivation für die Kandidatur.

Alle Informationen unter www.franzfischler.org